Nun war er also wirklich da: der Abreisetag.
Und der begann früh. Nach einem letzten Frühstück auf Ameland hieß es endgültig: Zimmer räumen, fegen, Müll entsorgen und kontrollieren, ob nicht doch noch irgendwo eine Socke, ein Ladekabel oder ein anderes Erinnerungsstück seinen Besitzer suchte.
Die Koffer wurden in die Gepäckanhänger verladen und dann ging es ein letztes Mal auf die Fahrräder. Die inzwischen bestens bekannte Strecke führte uns nach Nes, wo noch etwas Zeit für einen letzten Inselbummel blieb. Für viele gehörte dazu selbstverständlich auch noch eine Portion Pommes – Reiseproviant auf Niederländisch.
Am Anleger mussten wir uns dann von unseren treuen Begleitern der vergangenen Tage verabschieden: Fahrräder abgeben, Koffer schnappen und rauf auf die Fähre.
Die Überfahrt verlief ruhig. Noch einmal zog Ameland langsam an uns vorbei, bevor die Insel schließlich am Horizont verschwand.
Auf dem Festland warteten bereits die Busse. Koffer rein, Schülerinnen und Schüler rein – und dann: Richtung Münster!
Spätestens jetzt machte sich bemerkbar, was zwölf Tage Ameland mit einem machen können. Gespräche wurden leiser, Köpfe sanken gegen Scheiben und Sitzlehnen und einige holten den Schlaf nach, der in den vergangenen Tagen vielleicht ein wenig zu kurz gekommen war.
Und dann war Münster erreicht.
Auf dem Parkplatz warteten schon die Familien. Türen gingen auf, Koffer wurden ausgeladen und nach zwölf Tagen gab es endlich die lange erwarteten Umarmungen.
Damit endet unsere Amelandfahrt 2026.
Zwölf Tage voller Erlebnisse, Gemeinschaft und Geschichten, die sicherlich noch lange erzählt werden. Und auch wenn es schön ist, wieder zu Hause zu sein: Ein kleines bisschen Ameland nehmen wir alle mit.
Tschüss, Ameland. Tot ziens!
Und euch allen: Erholt euch gut.
Wir sehen uns in der Schule!



