Heute hieß es für einen ganz besonderen Gast früh aufstehen: Herr Rickert war mit Sicherheit der Erste von uns Ameländer:innen, der den Tag begrüßte. Schon lange hatte er sich vorgenommen, unsere Fahrt einmal persönlich zu besuchen und besser kennenzulernen – und heute war es endlich so weit.

Während er sich also schon auf den Weg zur Fähre machte, konnten wir den Morgen einmal besonders entspannt beginnen. Statt des gewohnten Frühstücks um 8:30 Uhr gab es ein echtes „Gammel-Frühstück“: Zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr durfte sich jede:r ganz nach Belieben am Buffet bedienen. Die entspannte Atmosphäre sorgte für gute Laune – und der Tag konnte gelassen starten.

Aufgrund der Wetterlage war dann allerdings Flexibilität gefragt. Dank der Unterstützung unserer Kocheltern, des Kompetenzteams und der Kolleg:innen gelang es aber, das Programm spontan umzustellen und gleichzeitig sicherzustellen, dass für alle etwas geboten war. Pünktlich zum Projektstart erreichte auch Herr Rickert Hollum und konnte sich die Aktivitäten aus nächster Nähe anschauen. Bis zum Mittagessen blieb es tatsächlich trocken, sodass auch die Outdoor-Projekte wie Geo-Caching und Beach Games reibungslos stattfinden konnten.

Am Nachmittag stand dann das beliebte Kaufhaus-Spiel auf dem Programm. Hier wurden die vier Klassen bunt durchgemischt und in neue Teams aufgeteilt. Da der Regen inzwischen keine Pause mehr einlegte, verlegten wir das Spiel kurzerhand nach drinnen – und die Lautstärke war sprichwörtlich infernalisch. Doch der Spaß litt darunter keineswegs, im Gegenteil: Die Stimmung war ausgelassen, und die Teams wetteiferten mit viel Eifer um die Punkte. Auch Herr Rickert bekam kurzerhand die Verantwortung für ein eigenes Team übertragen. Schnell zeigte er sein Talent für Spitzfindigkeiten und kleine „Tricks“, die seiner Gruppe tatsächlich einige Extrapunkte einbrachten.

Mit der letzten Fähre verabschiedete sich Herr Rickert wieder Richtung Münster – die Verpflichtungen des nächsten Tages duldeten leider keinen Aufschub. Die Klassen indes rundeten den Tag jeweils mit einem internen Abendprogramm ab. Ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen der Gruppen wurde gespielt, entspannt oder geredet – ein schöner, ruhiger Abschluss nach einem Tag voller Begegnungen und Erlebnisse.

Kategorien:

Zu diesem Artikel steht eine Fotogalerie zur Verfügung: Rainy tuesday

Weitere Artikel

Tag 12: Tschüss, Ameland!

Nun war er also wirklich da: der Abreisetag. Und der begann früh. Nach einem letzten Frühstück auf Ameland hieß es endgültig: Zimmer räumen, fegen, Müll entsorgen und kontrollieren, ob nicht doch noch irgendwo eine ...

Artikel Lesen

Tag 11: Zum Ersten, zum Zweiten – und zum letzten Mal

So richtig möchte es noch niemand wahrhaben, aber heute Morgen war es nicht mehr zu übersehen: Unser letzter vollständiger Tag auf Ameland war angebrochen. Und mit ihm verschwanden nach und nach ...

Artikel Lesen

Tag 10: Kreativ, kooperativ und ziemlich windig

Nach Robben, Kutterfahrt und Party am Vortag begann der heutige Morgen wieder etwas ruhiger – zumindest für diejenigen, die sich für eines der kreativen Projekte entschieden hatten. Denn am Vormittag hieß es erneut: Projektzeit! Und ...

Artikel Lesen