Dienstag, 05. September 2017



Der erste "richtige" Amelandtag begann nach dem Frühstück mit Projektarbeiten. Insgesamt 9 verschiedene Projektgruppen beschäftigten sich mit interessanten Aufgaben, wie zum Beispiel dem Bau von Strandseglern, dem Bemalen von Taschen oder Porzellan, dam Basteln von Souvenirs aus Beton oder mit Drachenbau, um nur einige Beispiele nennen. Da die Projektgruppen sehr bunt gemischt besetzt sind, lernt man hier auch Schüler aus den anderen Klassen kennen.

(Bild links: Neu im Ameland-Projektprogramm: Basteleien aus Beton.)
Zum Mittag gab es eine leckere Käse-Hackfleisch-Suppe und natürlich einen tollen Nachtisch. In allen vier Küchen läuft der Betrieb dank der mitgereisten Kocheltern reibungslos. Dann ging es frisch gestärkt zum Strand, denn ein traditionelles Highlight einer jeden Amelandfahrt stand an: Die Strand-Olympiade. Hier wird ein olympischer Zwölfkampf ausgetragen, zu dem die Jahrgangsstufe in ebenso viele Gruppen eingeteilt wird. Auch in diesem Jahr waren wieder spannende und teils skurrile Disziplinen dabei. Es gab Klassiker wie die "blinde Schlange" oder den "Gummistiefel-Weitwurf". Aber auch neue Disziplinen wie der "Kanalbau" oder das "Löcher buddeln" waren dabei. Ersteres hat zum Ziel einen möglichst langen Kanal vom Ufer in den Strand hinein zu graben. Natürlich muss er sich vom Meer aus mit Wasser füllen, sonst ist die gegrabene Strecke ungültig. Ein Graben nach dem anderen füllte sich mit Wasser, und unsere Achtklässler haben wahrscheinlich den Gezeitenrhythmus an der kompletten Nordseeküste zumindest für den heutigen Tag gehörig durcheinander gebracht.

(Bild rechts: Eine neue Olympische Disziplin war der Kanalbau.)
Beim "Löcher buddeln" geht es schlicht darum, gemeinsam ein möglichst tiefes Loch in den Sanstrand zu graben. Hierbei erzielten die KvG-Wühlmäuse erstaunliche Tiefen, wenn man bedenkt, dass für eine Grabung immer nur 7 Minuten zur Verfügung standen. Gerüchten zufolge soll sich eine Gruppe Abfiff kurz vor Australien befunden haben.
Die Wettkampfrichter an den einzelnen Stationen hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun. Akribisch wurden alle Ergebnisse schriftlich erfasst und im Organisationsbüro gesammelt. Zur Auswertung wird nun alles an das statistische Bundesamt in Wiesbaden weiter geleitet. Mit einer ersten groben Einschätzung der Resultate rechnen wir in den nächsten 3 Monaten.
Zufrieden kehrten alle zurück in die Quartiere. Nach dem Abendessen wurde dann in den einzelnen Klassen ein Spieleprogramm angeboten, wobei sich das Werwolf-Spiel als attraktives Klassenspiel in mehreren Klassen durchsetzte.

(Bild links: Eine anspruchsvolle olympische Anforderung stellt das Leerschöpfen des Ozeans dar.)
(Bild unten: Eine olympische Station verlangte das Aufbauen einer Menschenpyramide)



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