Montag, 04. September 2017



Großer Trubel herrschte am Hallenbad zur Abfahrt am Montagmorgen um 8.00 Uhr. Immerhin drei Busse wurden benötigt, um die 125 Schülerinnen und Schüler, die begleitenden Kollegen, Kocheltern und weitere Helfer aufzunehmen. Wer muss in welchen Bus? Wohin soll das Gepäck? Was passiert mit den vielen mitgebrachten Kuchen? Ist noch Platz im Anhänger? Viele aufgeregte Fragen sind es, die da gestellt werden. Gottlob ist alles gut durchdacht und nach kurzer Zeit kann es tatsächlich losgehen. Wenn die Busse dann erst einmal rollen, geht alles ganz schnell. So auch in diesem Jahr. Um 12.45 Uhr errichten die Busse den Anleger in Holwerd.

(Bild links: Ab in die Reisebusse - gleich geht's los.)
Bei strahlendem Sonnenschein überquerte dann die KvG-Mannschaft das Wattenmeer. Niedrigwasser. Da fahren die Fähren besonders vorsichtig, denn die Fahrrine ist recht eng und kurvig. Wenn die Schiffe einfach geradeaus nach Nes fahren könnten, wären sie wohl schon nach 15 Minuten am Ziel. Aber das Watt hat seine eigenen Gesetze und Formen, und so muss die Fähre in einem 45-minütigem Schlingerkurs die Insel ansteuern. Die 8d erhielt bereits beim Verlassen des Schiffs Fahrräder und radelte damit im Sonnenschein nach Hollum.
Die übrigen Schüler nutzten den Bus und mussten sich mit dem Ausladen und Verteilen des umfangreichen Gepäcks herumplagen. Aber auch das war letztlich schnell geschafft.
Nicht ganz so flott schaffte es Herr Braunsmann mit dem Versorgungsbulli. Der kam erst 2 Stunden später auf der Insel an. Woran das lag, wir hier nicht verraten, denn das ist am Dienstag eine Quizfrage beim jährlich durchgeführten Wettspiel. So können die Schüler sich darüber noch den Kopf zerbrechen.

(Bild rechts: Beim ersten Einkauf benötigen wir vor allem viel Milch und Mineralwasser.)
Kaum waren die Quartiere bezogen, zog es auch alle an den Strand. Das sonnige Wetter musste schließlich ausgenutzt werden. Man weiß ja (leider!) nicht, wie Petrus es in den nächsten Tagen mit uns meint. Heute jedenfalls war er großzügig und das nutzten die Achtklässler gründlich aus.
Am Abend gab es dann leckere Hot-Dogs, zubereitet von den vier Küchenteams, die ebenfalls gut gelaunt zu Werke gingen. Das Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft wurde späte noch auf der Großleinwand übertragen, fand aber erstaunlich wenig Beachtung. Die Geselligkeit außerhalb des "Bildschirms" war offensichtlich erheblich attraktiver. Erfeulich!

(Bild links: Am Strand trifft man so manche Meeresbewohner persönlich an.)
(Bild unten: Ausgelassene Stimmung in der Klasse 8a am Strand)



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